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Übung der DRK-Einsatzeinheit 2

Grillparty eskaliert – zum Glück nur eine Übung!
Die DRK-Einsatzeinheit 2 des Landkreises Böblingen trainierte mit 15 „Verletzten“ den Ernstfall.

Zum Glück blieb der Regen aus, denn am Samstag stand für die Helferinnen und Helfer der DRK-Einsatzeinheit 2 eine intensive Übung auf dem Programm. Die Einheit, bestehend aus 32 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen, bildet einen wichtigen Bestandteil des Katastrophenschutzes im Landkreis Böblingen. Sie wird gemeinschaftlich von den DRK-Ortsvereinen Böblingen, Sindelfingen, Magstadt und Grafenau gestellt.

Das Szenario: Grillparty mit Folgen

Vor Ort erwartete die Einsatzkräfte ein anspruchsvolles Übungsszenario: Eine außer dem Ruder gelaufene Grillfeier mit insgesamt 15 verletzten Personen. Die beiden Krankenwagen des Moduls Transport waren zunächst mit der Sichtung und Erstversorgung der durch die Feuerwehr aus der Gefahrenzone geretteten Verletzten beschäftigt. Zeitgleich errichtete das Sanitätsmodul ein Behandlungszelt, um die medizinische Versorgung fortzusetzen.

Im weiteren Verlauf wurden die Patienten vom Rettungsmittelhalteplatz aus durch das Transportmodul in umliegende Krankenhäuser verlegt.

Betreuung, Logistik und Technik im Einsatz

Währenddessen sorgte das Modul Betreuung & Logistik für die kurzfristig zu organisierende Verpflegung der rund 50 beteiligten Einsatzkräfte und der realistisch geschminkten Mimen – eine Aufgabe von großer Bedeutung, gerade bei unvorhergesehenen Lagen. Hier war schnelles und effizientes Handeln gefragt, denn die Verpflegung musste ohne Vorlauf geplant und umgesetzt werden.

Für die technische Infrastruktur war das Modul Technik & Sicherheit zuständig. Es sorgte für die Stromversorgung im Behandlungszelt und im Verpflegungsbereich sowie für die Organisation des Rettungsmittelhalteplatzes.

Großes Lob für das Jugendrotkreuz
Ein besonderer Dank gilt dem Jugendrotkreuz: Im Rahmen ihres eigenen 24h-Tages übernahmen die Jugendlichen mit großem Engagement die Rollen der Verletzten. Ihr realitätsnahes Schauspiel verlieh der Übung einen hohen Lerneffekt und trug maßgeblich zum Gelingen bei.

Fazit

Mit der erfolgreichen Durchführung dieser Übung konnte die DRK-Einsatzeinheit 2 einmal mehr ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen. Solche praxisnahen Szenarien sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Vorbereitung auf reale Schadenslagen – und ein Beispiel für das starke Engagement des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz.