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Fischsuppenessen zu Gunsten der AMSEL
Das DRK serviert ….
30 Jahre findet nun schon in Böblingen das Fischsuppenessen zu Gunsten der AMSEL statt. Und seit 30 Jahren ist das DRK Ortsverein Böblingen für das Ausschöpfen der Suppe zuständig. Gerda Schmidt und Karin Bopp sind hier 2 Frauen der ersten Stunde und haben jede Veranstaltung im Organisationsteam mit begleitet. „ Man glaubt gar nicht, was da alles organisiert werden muss“, plaudern beide aus dem Nähkästchen, „ anfangs haben wir die Behindertenorganisationen selbst zum Fischsuppenessen eingeladen, doch seit die Veranstaltung in die Kongresshalle verlagert wurde, ging dieser Zuständigkeitsbereich zusammen mit Platzreservierungen an die Stadt Böblingen über.“ Dennoch bleibt genug zu organisieren für das 3-köpfige Organisationsteam. So ist das DRK auch für die Organisation der Termophoren zuständig. Diese werden in Rutesheim bei der Verpflegungseinheit ausgeliehen und mit einem angemieteten Anhänger (auch der muss organisiert werden) geholt und wieder zurückgebracht werden. Sobald feststeht, wie die Tische und Stühle stehen und bekannt ist, wie viele Behinderte sich angemeldet haben, wird begonnen die Tischreservierungen für die Behinderten zu planen. Gleichzeigit wird dann noch festgelegt, welcher Tisch von welchem DRK-Team bedient wird. Im Vorfeld muss auch dafür gesorgt werden, dass 50 Helfer für diesen Tag bereitstehen. Und jeder Helfer sollte noch eine rote Schürze tragen. Am Tag selbst werden dann ca. 1000 Portionen Brot in Papiertüten verpackt, die Tische mit Tischtuch belegt und mit Tellern und Löffeln bestückt. Die Brottüten mit jeweils 2 Scheiben Brot werden später zusammen mit der Fischsuppe an die Gäste ausgegeben. Gegen 17:45 wird es dann plötzlich hektisch – die Termophoren mit der Fischsuppe werden angeliefert und nun heisst es schnell abladen und in die Einkaufswägen verteilen. In die Einkaufswägen wurde vorher schon das Brot verteilt. Um kurz nach 18 Uhr heisst es dann „ Suppe marsch“. In der Sporthalle sind dann 22 Einkaufwagen, beladen mit Fischsuppe und Brot, in der Kongresshalle sind es – es gibt nur noch ½ so viele Sitzplätze – nur noch 17 Einkaufwagen losgezogen, ihre Suppe auszuschöpfen. 15 Minuten später ist dann alles vorbei, jeder Gast hat seinen Teller Suppe vor sich und geniesst diesen. Weitere 15 Minuten später ziehen dann die Schöpfmannschaften los und sammeln das dreckige Geschirr wieder ein. Nebenbei findet auf der Bühne ein buntes Programm statt, das über die Jahre hinweg durch seine Vielfalt und Abwechslung besticht.
Gegen 22 Uhr ist die ganze Veranstaltung vorbei und das grosse Aufräumen beginnt. Das DRK kann dann auf über 300 Stunden ehrenamtlichen Einsatz zu Gunsten der AMSEL zurückblicken und sich freuen, dass wieder alles so reibungslos gelaufen ist.

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