Sie sind hier: Infothek

Fahrberechtigung Einsatzfahrzeuge

Die Schulung richtet sich ausschließlich an Helferinnen und Helfer, die aktiv als DRK-Mitglieder im Katastrophenschutz mitwirken!

Seit Einführung der 2. EU-Führerscheinrichtlinie im Jahr 1999 sind Besitzer eines PKW-Führerscheins nicht mehr berechtigt, Fahrzeuge in der Gesamtmasse zwischen 3,5 t und 7,5 t zu steuern. Hier wären Fahrerlaubnisse der Klasse C erforderlich.

Das Siebte Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Einsatzfähigkeit der ehrenamtlich Tätigen im Katastrophenschutz. Die private Nutzung der Fahrberechtigung nach HFbV wurde durch den Gesetzgeber grundsätzlich ausgeschlossen!

Die wesentlichen Regelungen im Einzelnen

  • Die Bewerber müssen seit mindestens 2 Jahren im Besitz einer Fahrerlaubnis Klasse B sein,
  • in das Führen in ein dafür geeignetes Einsatzfahrzeug eingewiesen worden sein,
  • in einer praktischen Prüfung ihre Befähigung nachgewiesen haben,
  • nachweisen, dass sie im Verkehrszentralregister mit nicht mehr als drei Punkten belastet sind,
  • ein Führungszeugnis nach -§ 30 Abs. 1 Satz 1 des Bundeszentralregistergesetzes vorlegen.
  • Für Bewerber um die große Fahrberechtigung gilt zusätzlich, dass sie vor der Einweisung eine von der Baden-Württembergischen Landesfeuerwehrschule oder Hilfsorganisation anerkannte Ausbildungsveranstaltung erfolgreich abgeschlossen haben müssen, in der zu beachtende Besonderheiten nach -§-§ 35 (Sonderrechte) und 38 (Blaues Blinklicht und gelbes Blinklicht) der Straßenverkehrs-Ordnung vermittelt wurden.
  • Die Einweisung und Prüfung erfolgt organisationsintern.
  • Einweisender bzw. Prüfer im Sinne des Gesetzes kann sein, wer das 30. Lebensjahr vollendet hat, mindestens seit 5 Jahren im Besitz der Fahrerlaubnis der Klasse C1 ist, zum Zeitpunkt der Einweisungs- und Prüfungsfahrten im Verkehrszentralregister mit nicht mehr als drei Punkten belastet ist oder Fahrlehrer im Sinne des Fahrlehrergesetzes ist.
  • Die Ausstellung der Fahrberechtigungen erfolgt durch die zuständigen Landkreise.