DRK-Ortsverein Böblingen schult Betriebshelferinnen des Unternehmens Honeywell für den Einsatz mit einem Defibrillator
Als erster Betrieb in Baden-Württemberg hat nun das Schönaicher Unternehmen Honeywell den Kampf gegen den Herztod aufgenommen und seine Betriebshelferinnen durch die Ausbilder des DRK-Ortsvereins Böblingen, Dieter Dannwolf und Klaus-Dieter Grossnick, für den Einsatz mit einem Defibrillator geschult. Das Gerat stellt automatisch das Vorliegen eines Kammerflimmerns fest und empfiehlt den Stromstoß. "Kreislaufstillstand und Puls sowie die Durchführung der Reanimations- und Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen muss der/die Ersthelferln jedoch selbst feststellen und durchführen", erklärt Klaus-Dieter Grossnick, ,,das Gerat fuhrt die Ersthelferinnen lediglich sprachlich durch die Reanimation." Aus diesem Grund legen die beiden Ausbilder großen Wert auf die Vermittlung und Übung der Basismaßnahmen der Atemspende sowie der Her z-Lungen-Wiederbelebung durch einen sowie durch zwei Helfer.
50 Ersthelferinnen haben sich bei Honeywell freiwillig zur Ausbildung als Betriebshelferln gemeldet. Sie kommen aus allen Bereichen des Unternehmens. Sie erhalten alle zwei Jahre eine Erste-Hilfe Ausbildung. ,,In jedem Stockwerk und in jedem Gebäude hangt eine Liste aus, wer als Ersthelferln ausgebildet ist", erklärt Peter Vodermayer. Zum ersten Lehrgang am firmeneigenen Frühdefibrillationsgerät haben sich acht Betriebshelferinnen angemeldet.

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